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Gedanken zum Begriff "Freie Yogaschule"

"Im Ich ist das Zentrum der Freiheit... Diese Freiheit eines Ich's ist nicht immer in unserer Geschichte der Fall gewesen. Erst in den jüngeren Jahren ist die Notwendigkeit verstärkt in das Leben hineingetreten, dass der Einzelne nach und nach zu dieser eigenen Stellung gegenüber allen Außenheiten, gegenüber allen Meistern, allen Lehren und Lehrern, allen Kirchen oder auch allen Gemeinschaften kommen muss."
(aus "Initiatorische Schulung - Die Herzmittelstellung und die Standposition im Leben", Heinz Grill)

Der Begriff "Freie Yogaschule"  wurde von mir in dem Sinne gewählt, dass jeder Mensch in meinen Kursen willkommen ist. Es ist unwichtig welcher Religion, Tradition oder sonstiger Richtung er/sie zugehörig ist.
Das Interesse an Entwicklungsschritten kommt jedem Einzelnen und idealerweise auch seinem Umfeld zu gute.
Wer zu mir kommt muss sich auch keiner Yogatradition, weder einer klassischen oder einer der vielen modernen verpflichten.
Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen die Yogaübungen und die einzelnen fachlichen Zusammenhänge zum Thema Yoga (Bewegung; die Dreigliederung der Seelenkräfte; die drei Ebenen: Körper, Seele, Geist; die 7 Chakren; Meditation und vieles mehr), die wir je nach Möglichkeit und Interesse des Einzelnen kennen lernen wollen.

Ich habe Yoga als Fachgebiet mit seinen verschiedenen Übungen bei Heinz Grill  gelernt, die ich im Unterricht weitergebe.
Ich arbeite z.B. in "Yoga-meditativ" auch mit verschiedenen Textgrundlagen, und vermittele dabei die Schritte, wie wir uns wertfrei den entsprechenden Quellen annähern und eine Anschauung erarbeiten können.
Egal ob diese Texte mehr aus christlichen oder yogaphilosophischen oder sonstigen Grundlagen kommen, bereichern sie unsere bisher erlangten Kenntnisse und können zu einer besseren Unterscheidung beitragen.

In der "praktischen" Yogaarbeit mit Körperübungen bleibt der Atem bewusst frei, damit wir uns selbst im Luftraum erleben können und die Atmung kennen lernen.
Gleichzeitig ist der frei gelassene Atem notwendig für die bewusste Wahrnehmung gegenüber uns selbst und unserem Tun.

In den Übungseinheiten beachten wir auch die Umgebung, die Außenwelt und üben frei von (selbst auferlegtem)  Zwang, so dass die Bewegungen in ihrem herkömmlichen Sinne Schweretendenzen verlieren,  "leichter" werden und einen ästhetischen Ausdruck gewinnen.

Natürlich kann grundsätzlich jeder frei entscheiden, ob er oder sie eine Übung ausführen möchte oder nicht.
Dennoch führt es ggfs. zu einer größeren Freiheit, wenn man etwas länger in einer anstrengenden Übung verweilt, als es im Moment angenehm erscheint und damit ein Stückchen weit seine eigenen emotionalen Grenzen überwindet.
Oder wir legen die Angst beiseite und erlernen den Kopfstand.
Letztendlich sind wir dann freier  von den eigenen Beschränkungen.

In diesem Sinne soll der Unterricht zu einer Klarheit im Denken, Sensibilisierung der Empfindungen und der Fähigkeit den Willen einzusetzen beitragen, damit der Einzelne einen gesunden  Standpunkt im Leben findet.
Mit jedem Schritt, den wir neu hinzugewinnen mit jeder alten Gewohnheit, die wir loslassen können, werden wir freier und können den Anforderungen und Möglichkeiten des Lebens leichter begegnen.